Welche Alternative Antriebe gibt es?

Teaserbild Elektroantrieb

Das reine Elektroauto

Beim reinen Elektroauto bezieht das Fahrzeug seine Energie ausschließlich aus dem verbauten Elektromotor. Die Batterie wird über das Stromnetz aufgeladen und gewinnt Energie durch das Bremsen (Rekuperation).

✔️ Umweltprämie möglich!

 

Teaserbild-Plug-in-Hybrid

(Plug-in-)Hybrid-Fahrzeuge

Ein Hybridfahrzeug verfügt sowohl über ein elektrisches als auch über ein konventionelles Antriebssystem. Es hat somit einen Elektro- UND einen Verbrennungsmotor. Die Batterie wird durch die zurückgewonnene Bremsenergie oder den Verbrennungsmotor geladen.

Handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid, dann kann die Batterie auch über das Stromnetz geladen werden.

✔️ Umweltprämie möglich!

Mild-Hybrid Teaserbild

Mild-Hybrid-Fahrzeuge

Beim Mild-Hybrid unterstützt der Elektromotor den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen und im Fahrbetrieb. Der Elektromotor kann das Auto aber nicht alleine antreiben.

⚠ Keine Umweltprämie möglich!





Häufige Fragen zur Elektromobilität / FAQ

❓ Wie funktioniert ein Elektromotor?

Bei dieser Antriebsart wird elektrische Energie in mechanische Energie umgewandelt. Alle elektrischen Fahrzeuge, wie zum Beispiel Elektroautos, E-Bikes oder Pedelecs, bewegen sich, indem der Elektromotor den in einem Akku gespeicherten Strom in eine Rotation zum Antrieb der Räder versetzt.

☑️ Welche Vorteile hat ein Elektroauto?

  • Keine umweltschädlichen Abgase
  • Sehr leise
  • Günstig im Unterhalt (Stromkosten pro 100 km ca. 2€)
  • Batterien sind weniger wartungsintensiv als Verbrennermotoren
  • Zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit

⚠ Welche Nachteile hat ein Elektroauto?

  • Die Anschaffung ist kostenintensiver, jedoch spart man bei den Unterhaltungskosten.

  • Für das Laden ist etwas mehr Geduld gefragt

  • Geringere Reichweite (200-300 km)

Welche Reichweite haben Elektroautos?

Die Reichweite hängt vom Antriebsmotor, der Außentemperatur und dem Fahrzeugmodell ab.

Natürlich sind auch Faktoren wie Gewicht eines Fahrzeugs, die Akkukapazität, die Fahrweise und die Benutzung von Klimaanlage oder Heizung ausschlaggebend für die Reichweite. 

Jedoch entwickelt sich die Batterietechnologie immer weiter, sodass auch Elektrofahrzeuge durchaus respektable Reichweiten erzielen. Derzeit erreichen reine Elektroauto-Modelle etwa 200 bis 250 Kilometer.

Zur Berechnung der Reichweite nutzen Sie unseren Reichweiten-Rechner.

Die Reichweite kann jedoch verlängert werden, da zum Beispiel beim Bremsen Energie gewonnen und gespeichert wird. Auch die sogenannten Range Extender (kleine Motoren), die zusätzlich verbaut werden, können durch Batterieeinspeisung den erzeugten Strom speichern.

Wie viele Ladesäulen gibt es in Deutschland?

Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Ladestationen stetig. Laut des Energieverbandes BDEW waren es Ende 2019 23.840 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Somit ist die Zahl vom Vorjahr um fast 50 Prozent gestiegen. Die meisten Ladestationen in Europa stehen aktuell in Norwegen. Ungefähr jede vierte Ladestation in Deutschland befindet sich zudem in Parkhäusern oder auf öffentlichen Parkplätzen.

Um das Netz an Ladestationen zu vergrößern können private Investoren, Städte und Gemeinden auf das Förderpaket des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zurückgreifen. Das BMVI fördert dabei Investitionen rund um die Hardware sowie die Netzanschlusskosten für Normal- und Schnellladepunkte. Ziel ist es eine Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen zu erreichen. Eine aktuelle Übersicht über die Ladesäulen in Deutschland ist auf Bundesnetzagentur.de zu finden.

Kann ich mein Elektroauto auch an einer normalen Steckdose laden?

Leider ist es aktuell nicht zu empfehlen, sein Elektroauto an einer haushaltsüblichen Steckdose mit 2,3 KW zu laden. Ein Grund hierfür ist die Ladedauer von bis zu 17 Stunden. Zudem ist nicht jede Steckdose für regelmäßige Ladevorgänge ausgerichtet. Oft sind Steckdosen ungesichert und es besteht ein Risiko für einen Schwelbrand. Daher hört man in diesem Zusammenhang auch meist von einer „Notladung". Für das Laden im Eigenheim gibt es sogenannte "Wall Boxen". Diese sind, wie der Name schon sagt, Ladestationen, die an der Wand befestigt werden können.

Wie bezahle ich an Ladestationen?

Für das Laden benötigt man in den meisten Fällen eine Ladekarte. Die Säulen erkennen beim Bezahlvorgang den Anbieter der Karte und können somit die Kosten an den Ladekartenanbieter übermitteln, der sich anschließend bezüglich der entstandenen Kosten mit Ihnen in Verbindung setzt. Jedoch sind Ladesäulen für eine Bezahlung mit Bargeld, EC-, Kreditkarte oder App bereits in Planung und sollen in Zukunft ebenfalls zur Verfügung stehen.

Wie lange dauert das Laden?

Die Ladedauer ist abhängig von der Größe der Batterie und wie leer diese bereits ist. Die Ladedauer variiert bei zum Beispiel großen Batterien (mit bis zu 38 kWh) mit 15 Stunden bis hin zu Schnellladungen mit 40 Minuten. Jedoch lassen sich diese Ladegänge ideal in den Alltag integrieren, sodass das Fahrzeug beispielsweise in der Nacht geladen werden kann.

Wie beantrage ich die Prämie?

Grundsätzlich muss der Pkw erst gekauft und zugelassen werden. Berechtigt für die Prämie sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Den Antrag kann man über die Homepage der BAFA stellen. Da bei der Antragsstellung einige Details beachtet werden müssen, ist es zu empfehlen sich diesbezüglich von unseren Verkäufern unterstützen zu lassen.

*Eine Übersicht der förderfähigen Elektrofahrzeuge erhalten Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.