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Elektromobilität

ELEKTROMOBILITÄT IN DEUTSCHLAND

Durch den Umstieg von Autos mit Verbrennermotor auf elektrisch betriebene Fahrzeuge sollen Emissionen reduziert werden und somit langfristig eine klimafreundliche Alternative geschaffen werden.

Zwar hat sich im Jahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2019 der Anteil an Neuzulassungen von E-Autos in Deutschland mehr als verfünffacht*, trotz allem liegt der Marktanteil bei allen Neuzulassungen noch unter der 20-Prozent Marke. Warum ist das so?

Viele Autofahrer sind noch skeptisch, was das Thema Elektromobilität betrifft: hohe Anschaffungspreise, geringe Reichweiten, ein hoher Verbrauch und eine unzureichende Ladeinfrastruktur machen den Kauf unattraktiv.

Aber stimmt das wirklich?

​​​​​​​REICHWEITE

Die Reichweite, die man mit einer Batterieladung erzielen kann, hängt von der Speicherkapazität des verbauten Akkus sowie seinem Alter ab. Ein Akku kann bis zu 40% seiner Kapazität mit dem Alter einbüßen.

Auch andere Faktoren beeinflussen die Reichweite, genauso wie bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

So wirken sich Geschwindigkeit, Fahrstil, Topografie der Fahrstrecke sowie das Verhalten eines Elektroauto im Winter bzw. allgemein die klimatischen Gegebenheiten auf den Energieverbrauch aus.

Zur Berechnung der Reichweite nutzen Sie unseren Reichweiten-Rechner.

​​​​​​​LADESTATIONEN

Vor dem Kauf empfiehlt es sich, die Ladeinfrastruktur der Umgebung zu scannen. In jedem Fall sollte man zu Hause einen Starkstromanschluss (Wallbox) zum Laden von E-Autos bereithalten.

In Deutschland finden Fahrer von Elektro-Autos bereits über 28.000 Ladestationen

Welcher Steckertyp für den Ladevorgang benötigt wird, erfahren Sie in unserer Elektroauto Stecker-Übersicht.

​​​​​​​LEBENSDAUER DER BATTERIE

Laut Experten halten moderne Lithium-Ionen-Batterien mindestens ca. 1.000 Ladevorgängen bevor sie ausgewechselt werden müssen, sodass die Lebensdauer des Akkus je nach Reichweite 8 bis zehn Jahre beträgt. Aber auch hier entwickelt sich die Technik permanent weiter. So sind mit modernen Lithium-Ionen-Akkus auch schon bis zu 3.000 Ladevorgänge möglich.

​​​​​​​KOSTENFAKTOR BATTERIE

Die Batterie ist grundsätzlich das Teuerste an einem Elektroauto. Prinzipiell kann man sagen, je mehr Leistung ein Akku hat, desto teurer ist er.

Allerdings zeichnet sich in den letzten Jahren ein positiver Trend ab: Aufgrund des sinkenden kWh-Preises bei Lithium-Akkus sinken die Batteriepreise. Lagen die Kosten im Jahr 2010 noch bei 600 Euro/kWh und 2018 bei 150 Euro/kWh, wurde nun bereits die 100 Euro-Marke unterschritten. Bis zum Jahr 2025 erwarten Experten einen kWh-Preis von ungefähr 85 Euro. 

​​​​​​​BATTERIE-LEASING SENKT ANSCHAFFUNGSPREIS

Alternativ kann man beim Kauf eines Elektro-Fahrzeugs die Batterie leasen statt kaufen, was den Kaufpreis erheblich senkt. Einige Hersteller bieten dazu verschiedene Ratenmodelle an, die u.a. der jährlichen Laufleistung und der Leasingdauer angepasst sind.



​​​​​​​STEUERLICHE VORTEILE / PRÄMIEN / FÖRDERUNG

Beim Kauf eines Elektro-Autos profitiert man an vielen Stellen: Neben der von der Bundesregierung ausgelobten Förderungen für Elektroautos, gilt das kostenlose Aufladen beim Arbeitgeber nicht als geldwerter Vorteil und muss in der Steuerklärung nicht angegeben werden.

Zudem sind die Elektro-Autos mit Erstzulassung bis zum 31.12.2025 von der Kfz-Steuer bis Ende 2030 befreit. Weitere Steuervorteile für Elektroautos ergeben sich beim Parken: in vielen Parkhäusern sind inzwischen kostenfreie Parkplätze mit Ladestationen integriert.

GÜNSTIGE WARTUNGS- UND BETRIEBSKOSTEN

Hier punktet das Elektrofahrzeug in vollem Umfang. Im Gegensatz zum Verbrenner verfügt das Elektroauto nicht über die typischen Verschleißteile, wie Zahnriemen, Zündkerzen, Kupplung, etc. Ölwechsel entfallen. Damit ist die jährliche Inspektion ca. ein Drittel günstiger als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsantrieb.

Ein großes Plus sind die Kosten für den Kraftstoff. Durch die günstigen Stromkosten kommt ein E-Fahrzeug im Schnitt mit der Hälfte des Kilometerpreises aus wie ein vergleichbarer Verbrenner mit hohen Kraftstoffpreisen. Damit lohnt sich ein E-Fahrzeug für Vielfahrer und Fahrern, die am Arbeitsplatz kostenfrei laden können.

​​​​​​​ELEKTROFAHRZEUGE BEI DER AUTO EDER GRUPPE

Die Auto Eder Gruppe bietet vom Renault Megane E-TECH über den Mazda MX-30 bis hin zum Jaguar I-Pace eine breite Range an Elektrofahrzeugen. Eine Übersicht über unsere Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie aktuelle Angebote finden Sie hier: Alternative Antriebe bei Auto Eder


Häufige Fragen zur Elektromobilität / FAQ

Bei dieser Antriebsart wird elektrische Energie in mechanische Energie umgewandelt. Alle elektrischen Fahrzeuge, wie zum Beispiel Elektroautos, E-Bikes oder Pedelecs, bewegen sich, indem der Elektromotor den in einem Akku gespeicherten Strom in eine Rotation zum Antrieb der Räder versetzt.

  • Keine umweltschädlichen Abgase
  • Sehr leise
  • Günstig im Unterhalt (Stromkosten pro 100 km ca. 7€)
  • Batterien sind weniger wartungsintensiv als Verbrennermotoren
  • Bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit
  • Die Anschaffung ist kostenintensiver, jedoch spart man bei den Unterhaltungskosten.

  • Für das Laden ist etwas mehr Geduld gefragt

  • Noch ausbaufähige Ladeinfrastruktur

Die Reichweite hängt vom Antriebsmotor, der Außentemperatur und dem Fahrzeugmodell ab.

Natürlich sind auch Faktoren wie Gewicht eines Fahrzeugs, die Akkukapazität, die Fahrweise und die Benutzung von Klimaanlage oder Heizung ausschlaggebend für die Reichweite. 

Jedoch entwickelt sich die Batterietechnologie immer weiter, sodass auch Elektrofahrzeuge durchaus respektable Reichweiten erzielen. Derzeit erreichen reine Elektroauto-Modelle etwa 120 bis 700 Kilometer.

Zur Berechnung der Reichweite nutzen Sie unseren Reichweiten-Rechner.

Die Reichweite kann jedoch verlängert werden, da zum Beispiel beim Bremsen Energie gewonnen und gespeichert wird. Auch die sogenannten Range Extender (kleine Motoren), die zusätzlich verbaut werden, können durch Batterieeinspeisung den erzeugten Strom speichern.

Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Ladestationen stetig. Aktuell gibt es in Deutschland rund 28.000 Ladesäulen.

Leider ist es aktuell nicht zu empfehlen, sein Elektroauto an einer haushaltsüblichen Steckdose mit 2,3 KW zu laden. Ein Grund hierfür ist die Ladedauer von bis zu 17 Stunden. Zudem ist nicht jede Steckdose für regelmäßige Ladevorgänge ausgerichtet. Oft sind Steckdosen ungesichert und es besteht ein Risiko für einen Schwelbrand. Daher hört man in diesem Zusammenhang auch meist von einer „Notladung". Für das Laden im Eigenheim gibt es sogenannte "Wall Boxen". Diese sind, wie der Name schon sagt, Ladestationen, die an der Wand befestigt werden können.

Für das Laden benötigt man in den meisten Fällen eine Ladekarte oder eine Smartphone-App. Während bei der Verwendung von Ladekarten der Anbieter der Karte beim Bezahlvorgang erkannt wird und dieser daraufhin meist am Monatsende eine Rechnung an den Ladekartenanbieter übermittelt, erfolgt bei der Bezahlung per App die Abbuchung direkt.

Das Bezahlen per Giro- oder Kreditkarte ist aktuell noch selten möglich, allerdings erfordert die ab 1. Juli 2023 in Kraft tretende neue Ladesäulenverordnung, dass alle ab dann neu errichtenden Ladestationen diese Funktion anbieten sollen.

Die Ladedauer ist abhängig von der Größe der Batterie und wie leer diese bereits ist. Die Ladedauer variiert bei zum Beispiel großen Batterien (mit bis zu 100 kWh) mit 15 Stunden bis hin zu Schnellladungen mit 40 Minuten. Jedoch lassen sich diese Ladegänge ideal in den Alltag integrieren, sodass das Fahrzeug beispielsweise in der Nacht geladen werden kann.

Grundsätzlich muss der Pkw erst gekauft und zugelassen werden. Berechtigt für die Prämie sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine bis Ende 2022. Den Antrag kann man über die Homepage der BAFA stellen. Da bei der Antragsstellung einige Details beachtet werden müssen, ist es zu empfehlen sich diesbezüglich von unseren Verkäufern unterstützen zu lassen.

*Eine Übersicht der förderfähigen Elektrofahrzeuge erhalten Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.