Lassen Sie sich anstecken.
100% elektrisch - 0% Emissionen.

Elektromobilität

ELEKTROMOBILITÄT IN DEUTSCHLAND

Durch den Umstieg von Autos mit Verbrennermotor auf elektrisch betriebene Fahrzeuge sollen Emissionen reduziert werden und somit langfristig eine klimafreundliche Alternative geschaffen werden.

Zwar hat sich im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr der Anteil an Neuzulassungen von E-Autos in Deutschland mehr als verdreifacht*, trotz allem liegt der Marktanteil bei allen Neuzulassungen noch im einstelligen Bereich. Warum ist das so?

Viele Autofahrer sind noch skeptisch was das Thema Elektromobilität betrifft: hohe Anschaffungspreise, geringe Reichweiten, ein hoher Verbrauch und eine unzureichende Ladeinfrastruktur machen den Kauf unattraktiv.

Aber stimmt das wirklich?

​​​​​​​REICHWEITE

Die Reichweite, die man mit einer Batterieladung erzielen kann, hängt von der Speicherkapazität des verbauten Akkus sowie seinem Alter ab. Ein Akku kann bis zu 40% seiner Kapazität mit dem Alter einbüßen.

Auch andere Faktoren beeinflussen die Reichweite, genauso wie bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.

So wirken sich Geschwindigkeit, Fahrstil, Topografie der Fahrstrecke sowie das Verhalten eines Elektroauto im Winter bzw. allgemein die klimatischen Gegebenheiten auf den Energieverbrauch aus.

Zur Berechnung der Reichweite nutzen Sie unseren Reichweiten-Rechner.

​​​​​​​LADESTATIONEN

Vor dem Kauf empfiehlt es sich, die Ladeinfrastruktur der Umgebung zu scannen. In jedem Fall sollte man zu Hause einen Starkstromanschluss (Wallbox) zum Laden von E-Autos bereithalten.

Hierbei empfiehlt sich eine Wallbox Förderung.

In Deutschland finden Fahrer von Elektro-Autos bereits über 8.000 Ladestationen

Welcher Steckertyp für den Ladevorgang benötigt wird, erfahren Sie in unserer Elektroauto Stecker-Übersicht .

​​​​​​​LEBENSDAUER DER BATTERIE

Laut Experten müssen Lithium-Ionen-Batterien nach ca. 1.000 Ladevorgängen ausgewechselt werden, sodass die Lebensdauer des Akkus je nach Reichweite 8 bis zehn Jahre beträgt. Aber auch hier entwickelt sich die Technik permanent weiter. So sind mit modernen Lithium-Ionen-Akkus auch schon bis zu 3.000 Ladevorgänge möglich.

​​​​​​​KOSTENFAKTOR BATTERIE

Die Batterie ist grundsätzlich das Teuerste an einem Elektroauto. Eine Kilowattstunde Batteriekapazität eines Lithium-Ionen-Speichers, wie sie z.Zt. im Allgemeinen eingesetzt werden, kostet bei einem Mittelklassewagen bereits 6000 – 7000 Euro.

Allerdings zeichnet sich in den letzten Jahren ein positiver Trend ab: Aufgrund des sinkenden kWh-Preises bei Lithium-Akkus sinken die Batteriepreise. Bis zum Jahr 2025 wäre eine Halbierung des Preises für eine Kilowattstunde denkbar.  

​​​​​​​BATTERIE-LEASING SENKT ANSCHAFFUNGSPREIS

Alternativ kann man beim Kauf eines Elektro-Fahrzeugs die Batterie leasen statt kaufen, was den Kaufpreis erheblich senkt. Einige Hersteller bieten dazu verschiedene Ratenmodelle an, die u.a. der jährlichen Laufleistung und der Leasingdauer angepasst sind.



​​​​​​​STEUERLICHE VORTEILE / PRÄMIEN / FÖRDERUNG

Beim Kauf eines Elektro-Autos profitiert man an vielen Stellen: Neben der von der Bundesregierung ausgelobten Förderungen für Elektroautos, gilt das kostenlose Aufladen beim Arbeitgeber nicht als geldwerter Vorteil und muss in der Steuerklärung nicht angegeben werden.

Zudem sind die Elektro-Autos mit Erstzulassung bis zum 31.12.2025 Kfz-Steuer befreit. Weitere Steuervorteile für Elektroautos ergeben sich beim Parken: in vielen Parkhäusern sind inzwischen kostenfreie Parkplätze mit Ladestationen integriert.

GÜNSTIGE WARTUNGS- UND BETRIEBSKOSTEN

Hier punktet das Elektrofahrzeug in vollem Umfang. Im Gegensatz zum Verbrenner verfügt das Elektroauto nicht über die typischen Verschleißteile, wie Zahnriemen, Zündkerzen, Kupplung, etc. Ölwechsel entfallen. Damit ist die jährliche Inspektion ca. ein Drittel günstiger als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsantrieb.

Ein großes Plus sind die Kosten für den Kraftstoff. Durch die günstigen Stromkosten kommt ein E-Fahrzeug im Schnitt mit der Hälfte des Kilometerpreises aus wie ein vergleichbarer Verbrenner mit hohen Kraftstoffpreisen. Damit lohnt sich ein E-Fahrzeug für Vielfahrer und Fahrern, die am Arbeitsplatz kostenfrei laden können.

​​​​​​​ELEKTROFAHRZEUGE BEI DER AUTO EDER GRUPPE

Die Auto Eder Gruppe bietet vom Renault Zoe Z.E. über den Mazda MX-30 bis hin zum Jaguar I-Pace eine breite Range an Elektrofahrzeugen. Eine Übersicht über unsere Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie aktuelle Angebote finden Sie hier: Alternative Antriebe bei Auto Eder


Häufige Fragen zur Elektromobilität / FAQ

Bei dieser Antriebsart wird elektrische Energie in mechanische Energie umgewandelt. Alle elektrischen Fahrzeuge, wie zum Beispiel Elektroautos, E-Bikes oder Pedelecs, bewegen sich, indem der Elektromotor den in einem Akku gespeicherten Strom in eine Rotation zum Antrieb der Räder versetzt.

  • Keine umweltschädlichen Abgase
  • Sehr leise
  • Günstig im Unterhalt (Stromkosten pro 100 km ca. 2€)
  • Batterien sind weniger wartungsintensiv als Verbrennermotoren
  • Zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit

  • Die Anschaffung ist kostenintensiver, jedoch spart man bei den Unterhaltungskosten.

  • Für das Laden ist etwas mehr Geduld gefragt

  • Geringere Reichweite (200-300 km)

Die Reichweite hängt vom Antriebsmotor, der Außentemperatur und dem Fahrzeugmodell ab.

Natürlich sind auch Faktoren wie Gewicht eines Fahrzeugs, die Akkukapazität, die Fahrweise und die Benutzung von Klimaanlage oder Heizung ausschlaggebend für die Reichweite. 

Jedoch entwickelt sich die Batterietechnologie immer weiter, sodass auch Elektrofahrzeuge durchaus respektable Reichweiten erzielen. Derzeit erreichen reine Elektroauto-Modelle etwa 200 bis 250 Kilometer.

Zur Berechnung der Reichweite nutzen Sie unseren Reichweiten-Rechner.

Die Reichweite kann jedoch verlängert werden, da zum Beispiel beim Bremsen Energie gewonnen und gespeichert wird. Auch die sogenannten Range Extender (kleine Motoren), die zusätzlich verbaut werden, können durch Batterieeinspeisung den erzeugten Strom speichern.

Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Ladestationen stetig. Laut des Energieverbandes BDEW waren es Ende 2019 23.840 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Somit ist die Zahl vom Vorjahr um fast 50 Prozent gestiegen. Die meisten Ladestationen in Europa stehen aktuell in Norwegen. Ungefähr jede vierte Ladestation in Deutschland befindet sich zudem in Parkhäusern oder auf öffentlichen Parkplätzen.

Um das Netz an Ladestationen zu vergrößern können private Investoren, Städte und Gemeinden auf das Förderpaket des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zurückgreifen. Das BMVI fördert dabei Investitionen rund um die Hardware sowie die Netzanschlusskosten für Normal- und Schnellladepunkte. Ziel ist es eine Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen zu erreichen. Eine aktuelle Übersicht über die Ladesäulen in Deutschland ist auf Bundesnetzagentur.de zu finden.

Leider ist es aktuell nicht zu empfehlen, sein Elektroauto an einer haushaltsüblichen Steckdose mit 2,3 KW zu laden. Ein Grund hierfür ist die Ladedauer von bis zu 17 Stunden. Zudem ist nicht jede Steckdose für regelmäßige Ladevorgänge ausgerichtet. Oft sind Steckdosen ungesichert und es besteht ein Risiko für einen Schwelbrand. Daher hört man in diesem Zusammenhang auch meist von einer „Notladung". Für das Laden im Eigenheim gibt es sogenannte "Wall Boxen". Diese sind, wie der Name schon sagt, Ladestationen, die an der Wand befestigt werden können.

Für das Laden benötigt man in den meisten Fällen eine Ladekarte. Die Säulen erkennen beim Bezahlvorgang den Anbieter der Karte und können somit die Kosten an den Ladekartenanbieter übermitteln, der sich anschließend bezüglich der entstandenen Kosten mit Ihnen in Verbindung setzt. Jedoch sind Ladesäulen für eine Bezahlung mit Bargeld, EC-, Kreditkarte oder App bereits in Planung und sollen in Zukunft ebenfalls zur Verfügung stehen.

Die Ladedauer ist abhängig von der Größe der Batterie und wie leer diese bereits ist. Die Ladedauer variiert bei zum Beispiel großen Batterien (mit bis zu 38 kWh) mit 15 Stunden bis hin zu Schnellladungen mit 40 Minuten. Jedoch lassen sich diese Ladegänge ideal in den Alltag integrieren, sodass das Fahrzeug beispielsweise in der Nacht geladen werden kann.

Grundsätzlich muss der Pkw erst gekauft und zugelassen werden. Berechtigt für die Prämie sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Den Antrag kann man über die Homepage der BAFA stellen. Da bei der Antragsstellung einige Details beachtet werden müssen, ist es zu empfehlen sich diesbezüglich von unseren Verkäufern unterstützen zu lassen.

*Eine Übersicht der förderfähigen Elektrofahrzeuge erhalten Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.